Aktuelles

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Schaf-News

Absage der Jungscheeper Weihnachtsfeier
Leider muss die angekündigte Weihnachtsfeier der Jungscheeper am 11.12.2021 auch dieses Jahr coronabedingt ausfallen. Wir bedauern es sehr, dass wir ein weiteres Jahr auf unsere Weihnachtfeier und einen gemütlichen Abend mit euch verzichten müssen. Aber die Vernunft hat gesiegt, denn wir wünschen uns, dass jeder gesund und munter Weihnachten mit seiner Familien feiern kann.

Daher passt schön auf euch auf und genießt die Vorweihnachtszeit. Euer Jungscheeper-Team


Schafbockauktionen 2021

Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten
Den Anfang machten die Auktionstage in Husum. Nachdem die Bockauktionen nun seit 2011 in der Messehalle in Husum stattfinden, stand das 10-jährige Jubiläum in diesem Jahr lange auf der Kippe. Denn erst im Juli stand fest, dass das Corona-Impfzentrum ein Wochenende vor unserer Veranstaltung aus der Halle verlegt wird. Da auch schon die Vorbereitungen für die Windenergie-Messe in vollem Gange waren, wurde es zwar mit den Parkplätzen etwas eng, aber alle waren froh sich wieder in der Messehalle zu treffen und die größte Bockauktion Deutschlands zu besuchen.

Unser Auktionator Alf- Thomas Feddersen gab wieder einmal sein Bestes am Rednerpult, um die Böcke und Schafe bestmöglich zu verkaufen. Sein voller Einsatz, bei dem das ein oder andere Mal auch ein bißchen seine Stimme leiden musste, hat sich gelohnt, denn der Abschluss der Husumer Bockauktionen 2021 kann nur als erfolgreich bezeichnet werden.

Die Züchter der Rassesieger wurden jeweils mit einem Ehrenpreis des MELUND Schleswig-Holstein sowie mit einer Medaille bzw. Kammerplakette der LWK Schleswig-Holstein für ihre hervorragenden züchterischen Leistungen ausgezeichnet. Für die Stiftung dieser Preise danken wir recht herzlich! Die Züchter der Reservesieger erhielten jeweils den Ehrenbecher des Landesverbandes.

Der Landesverband Schleswig-Holsteinischer Schaf- und Ziegenzüchter möchte sich an dieser Stelle bei allen Helfern, Mitarbeiter, Prämierungsrichtern, bei der Stadt Husum und bei den Auktionatoren Alf- Thomas Feddersen und Karl-Dieter Fischer für die Unterstützung während und vor den Auktionen bedanken. Ohne diese Hilfe wären die Auktionen nicht möglich gewesen!

Guter Start in die Auktionssaison

Am ersten Tag reisten die Züchter der Rassen Blaukopf, Suffolk und Swifter an. Punkt 9.00 Uhr erschienen die ersten Blauköpfe zur Prämierung, die an diesem Tag von Gernand von Massow, Hans Michow Schröder und Alf-Thomas Feddersen durchgeführt wurde. Zum Rassesieger wurde der Jährlingsbock Kat.Nr. 11 aus der Zucht von Klaus Stademann, Nortorf, ernannt. Die Reservesiegerin, ein Mutterlamm (Kat.Nr. 21) stammte aus der Zucht von Jens Kohrs, Poppenbüll. Der Rassesieger wurde bei der anschließenden Auktion für 350 € zugeschlagen und war damit nicht der teuerste Blaukopf-Bock an diesem Tag, denn für 400 € wechselten der 1B Jährlingsbock (Kat.Nr. 4) von Klaus Stademann und der 1F Bock (Kat.Nr. 16) von Jens Kohrs den Besitzer. In diesem Jahr wurden auch wieder die Fleischsieger der Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch e.V. (WDL) ermittelt. Karl Olschewski von der Landschlachterei Burmeister in Viöl wählte bei den Blauköpfen den 1C Jährlingsbock (Kat.Nr. 13) aus der Zucht von Heinz Hauschild, Jevenstedt, zum WDL- Sieger, der bei der Auktion für 350 € verkauft wurde. Die Käufer der WDL- Siegertiere erhalten als besonderen Bonus einen 100 € Gutschein von der WDL. Insgesamt wechselten von den 21 aufgetriebenen Blauköpfen 16 Tiere, für einen Durchschnittspreis von 319 €, den Besitzer.

Waren die Verkäufe also bei den Blauköpfen noch verhalten, sollte sich dies bei den Suffolks ändern. Von den 111 Suffolks, die an diesem Tag aufgetrieben wurden, konnten 109 unter den Hammer gebracht werden und dies zu einem sensationellem Durchschnittspreis von 696 €. Teuerster Bock, mit einem Zuschlagspreis von 2500 €, wurde die Kat.Nr. 74, ein älterer Lammbock, der bei der Prämierung nicht nur zum Rassesieger, sondern auch zum WDL-Sieger erkoren wurde. Der Züchter Andreas Pirdzuhn, Todesfelde, freute sich über diese Ehrungen und den Preis für seinen 112 kg schweren Bock. Auch Ilse und Lennart Hochheim, Noer-Lindhöft, konnten sich über den Reservesieg für ihren Lammbock aus der mittleren Gruppe (Kat.Nr. 108) freuen, der für 1550 € verkauft wurde.

In diesem Jahr wurden zwar nur vier Swifter von Peter Staack, Brunsbüttel, aufgetrieben, diese konnten aber alle zu einem stattlichen Durchschnittspreis von 638 € erworben werden. Der Jährlingsbock Kat.Nr. 147 stand bei der Prämierung ohne Konkurrenz im Ring, verdiente sich aber durch seine gute äußere Erscheinung einen 1. Preis und damit den Rassesieg. Bei der Auktion brachte er den höchsten Preis von 800 € ein.
Bei diesen Verkaufszahlen war die Stimmung nach dem ersten Auktionstag sehr gut, so konnte es weiter gehen.

Beste Texel an zwei Tagen

Am nächsten Tag standen 125 Texel aus den Bezirken Husum, Dithmarschen, RD/ECK und Südtondern auf dem Programm. Die Prämierungskommission, bestehend aus Hans Michow Schröder, Gernand von Massow und Kai Fischer hatten also viel zu tun bei der Rangierung der Tiere. Rassesieger des Tages wurde der Jährlingsbock Kat.Nr. 154 aus der Zucht der Gebrüder Hinz, Hillgroven. Er brachte den strahlenden Nachwuchszüchtern einen Preis von 1100 € ein. Sowohl der Reservesieger Kat.Nr. 254, ein Lammbock aus der Zucht von Hans Albert Andresen, West-Bargum, als auch der WDL- Sieger, der 1B Jährlingsbock (Kat.Nr. 179) aus der Zucht von Ingo und Katharina Jäger, Averlak, erzielten die Spitzenpreise von 1250 € bzw. 1150 €. Das höchste Gebot des Tages von 2050 € erklang aber für den 1B Jährlingsbock (Kat.Nr. 204) aus der Zucht von Renke Brandt, Breiholz.

Da nicht nur diese hochprämierten Tiere zu top Preisen verkauft werden konnten, stand am Ende des Tages ein Durchschnittspreis von 637 € fest. Dabei wurden 114 Tiere in eine neue Wirkungsstätte geschickt.
Und wieder sah man in der Halle mehr als zufriedene Gesichter hinter den Corona-Masken, am Ende des Tages. Allerdings sahen einige Besucher auch etwas sorgenvoll dem nächsten Tag entgegen. Es standen ja noch die Texel aus Eiderstedt und dem restlichen Schleswig-Holstein an. Die Texelzüchter aus diesen Bezirken hatten bestimmt noch den 2. Texeltag vom Vorjahr vor Augen, der bekanntermaßen nicht gut lief und alle hofften, dass sich dies in diesem Jahr nicht wiederholen möge.

Am 3. Auktionstag wurden dann also 156 Texel, von mehr oder weniger zuversichtlichen Züchtern, aufgetrieben. Viele davon hatten auch die Prämierungsvoraussetzungen erfüllt, so dass es voll im Ring wurde. Hans Michow Schröder, Christian Lorenzen-Nissen und Ingo Penn hatten als Jury auch an diesem Tag reichlich zu tun. Und obwohl die Qualität der Böcke und Schafe über alle Zuchtsställe hervorragend war, kam die Jury bei der Wahl des Rasse- und Reservesiegers um die Tiere von Dr. Hauke Peters, Tating, nicht herum. Der Rassesieger, ein älterer Lammbock (Kat.Nr. 353), wurde aufgrund seiner ausgeprägten Fleischfülle auch zum WDL-Sieger erkoren. Mit dem Titel Reservesieger kann sich nun der Jährlingsbock Kat.Nr. 316 schmücken. Beide Böcke wurden bei der Auktion für jeweils 1300 € verauktioniert.

Damit aber noch nicht genug Titel für die Spitzentiere von Dr. Hauke Peters. Denn ein weiterer 1A Lammbock (Kat.Nr. 385) aus diesem Züchterstall, wurde für 2750 € verkauft und war damit der teuerste Bock der gesamten Auktionen 2021!
Die anfänglichen Sorgen der Züchter waren am Ende der Auktion verflogen, denn mit 150 verkauften Tieren, zu einem Durchschnittspreis von 627 €, konnte der zweite Texel-Tag ebenfalls als gelungen betrachtet werden.

Schwere Böcke unter dem Hammer

Am letzten Tag der Husumer Bockauktion wurde es noch mal bunt, denn die Züchter der Weiß- und Schwarzköpfe, der Cobuger Fuchsschafe, der Bentheimer Landschafe, der Zwartbles und der Charollais hielten Einzug in die Husumer Messehalle. Bei den Schwarzköpfen, Landschafen und Zwartbles konnte sich die Prämierungskommission Christian Lorenzen-Nissen, Karl-Dieter Fischer und Hardy Marienfeld langsam warm laufen, ehe sie die großen Gruppen der Weißköpfe und Charollais ins Auge fassten.

Der Schwarzkopf-Jährlingsbock (Kat.Nr. 526) aus der Zucht Michael Dohrn, Friedrichskoog, wusste nicht nur den Prämierungsrichtern zu gefallen, sondern auch dem WDL-Vertreter und schlussendlich auch den Käufern. Denn er wurde zum Rassesieger, Fleischsieger und mit 800 € auch der teuerste Schwarzkopfbock des Tages. Der Reservesieger, ein Lammbock (Kat.Nr. 531A), stammte aus der selben Zucht und wurde zum Preis von 600 € zugeschlagen. Alle 6 aufgetriebenen Schwarzköpfe fanden in diesem Jahr einen Käufer, wobei der Durchschnittspreis bei 492 € lag.

Iris Frenzer, Ostenfeld, hatte einen Coburger Fuchsschaf Bock mit nach Husum gebracht. Dieser Jährlingsbock (Kat.Nr. 532) machte seiner Rasse aber alle Ehre und wurde zum Rassesieger ernannt. Am Ende überzeugte er auch die Kaufinteressierten und wurde für 500 € zugeschlagen.
Bei all den guten Ergebnissen der Bockauktionen 2021 gab es leider auch einen Verlierer – die Bentheimer Landschafe. Während in den letzten Jahren diese Rasse immer ihre Käufer fand, mussten in diesem Jahr alle acht aufgetriebenen Tiere zurück in den Züchterstall. An der Qualität der Böcke kann es nicht gelegen haben. Allen voran der Rassesieger, ein Jährlingsbock (Kat.Nr. 537), aus der Zucht von Hauke Reimers, Tating, und der Reservesieger Kat.Nr. 540 aus der Zucht von Andrea Boldt- Lynsche, Fresendorf, waren würdige Vertreter der Bentheimer Landschafe.

Preise für Zwartbles wie noch nie

Für Jennifer Haalck, Lunden, mit ihren zwei Zwartbles Lammböcken lief es dagegen optimal. Beide Tiere konnten zu einem wahnsinnigen Durchschnittspreis von 1100 € verkauft werden, wobei der Rassesieger Kat.Nr. 544 als teuerster Bock für 1400 € unter den Hammer kam. Das haben wir bei den Zwartbles so auch noch nicht erlebt.

Bei den Weißköpfen wurden die Prämierungsgruppen wieder größer. Kay Poggensee, Kremperheide, stellte mit seinem Jährlingsbock Kat.Nr. 453 zum ersten Mal in seiner langjährigen Züchterkarriere einen Rassesieger auf den Bockauktionen in Husum. Auch hinter der Maske konnte man deutlich seine Freude darüber erkennen. Wenn man solange auf diesen Titel gewartet hat, war der anschließende Preis von 1100 € noch ein Sahnebonbon oben drauf. Friedrich Gütte, Bad Oldesloe, errang mit seinem Lammbock Kat.Nr. 494 den Reservesieg und strahlte spätestens als dieser für den höchsten Preis bei den Weißköpfen, für 1700 €, verkauft wurde. Eine kleine Entschädigung für den Verlauf bei den Bentheimern, war für Hauke Reimers, die WDL-Fleischsiegerurkunde für seinen 1E Jährlingsbock Kat.Nr. 460, der für 1300 € den Besitzer wechselte.
Für 70 der insgesamt 76 aufgetriebenen Weißköpfe hieß es am Ende des Tages, die Reise in einen neuen Stall anzutreten. Es konnte auch hier ein erfreulicher Durchschnittspreis von 535 € erzielt werden. Auch die neun Mutterlämmer wurden alle verkauft und begründen die ein oder andere neue Weißkopfzucht.

Als letzte Rasse der diesjährigen Auktionen kamen die Charollais in den Ring. Von den 50 gemeldeten Tieren fehlten nur drei und viele von ihnen standen zur Prämierung zur Wahl. Dies erforderte noch mal die ganze Konzentration der Kommission und der Züchter. Den Rassesieger entdeckte die Jury in der mittleren Lammbockgruppe und stellte die Kat.Nr. 575 von Andreas Pirdzuhn, Todesfelde, an die Spitze. Der Bock ging bei der Auktion für 1000 € an einen Züchter aus Schleswig-Holstein und bleibt der Zucht somit erhalten. Genauso wie der Reservesieger, ein Jährlingbock (Kat.Nr. 555), aus der Zucht von Anke Anderberg, Seester, im Besitz von Jürgen Schlüter, Sommerland, der den Spitzenpreis des Tages von 1750 € erzielte. Die Wahl des WDL-Fleischsiegers unter dieser stark bemuskelten Rasse fiel nicht leicht. Am Ende entschied man sich für den 1E Jährlingsbock Kat.Nr. 551 aus der Zucht von Michael Dohrn, der für 850 € unter den Hammer kam. Bei der Auktion konnten alle 47 Charollais Böcke und Schafe zu einem Durchschnittspreis von 650 € an den Mann oder an die Frau gebracht werden.

Kleine aber feine Bockauktion in Kollmar

Mitte September fand dann die letzte Auktion in Kollmar, auf dem Betrieb Harm Thormählen, statt. Wie jedes Jahr nutzten die Züchter des Bezirks Südwestholstein diese Veranstaltung zur Körung und Herdbuchaufnahme einiger ihrer Tiere. Im Anschluss wurden die Tiere prämiert und verkauft. Insgesamt wurden 23 Schafe und Böcke der Rassen Texel, Weißkopf, Suffolk und Charollais aufgetrieben.

Durch die Corona-Regelungen, die nur 90 Personen gleichzeitig in der Reithalle erlaubt hätten, musste kurzfristig umgeplant werden. Trotzdem die Wetter-Apps nicht die schönsten Prognosen für diesen Tag gaben, entschied man sich die Veranstaltung nach draußen zu verlegen. Und so hatte die Kör- und Prämierungskommssion Hans Michow Schröder und Janine Bruser nicht nur ein Auge auf die Tiere, sondern auch immer eins gen Himmel gerichtet. Aber das Wetter meinte es gut mit den Schafhaltern, die an diesem Nachmittag zahlreich nach Kollmar kamen, denn ab Mittag blieb es trocken. Die Anreise hatte sich nicht nur wegen der guten Tiere gelohnt, sondern auch die Verpflegung durch Birgit Rohlfs und Uwe Kühl mit ihrem Team ließ keine Wünsche offen.

Bei der Prämierung konnten folgende Tiere die Prämierungskommission überzeugen und zum jeweiligen Rassesieger erkoren werden: Kat.Nr. 598 aus der Zucht von Kay Poggensee, Kremperheide, (Weißkopf Lammbock), Kat.Nr. 612 aus der Zucht von Kai Fischer, Sommerland, (Texel Mutterlamm) und Kat.Nr. 617 aus der Zucht von Heinrich Schippmann, Steinburg, (Suffolk Lammbock).

Der Auktionator Karl-Dieter Fischer musste seine Stimmbänder noch mal ganz schön strapazieren, damit auch der potentielle Käufer in der letzten Reihe, die Möglichkeit bekam ein Gebot abzugeben. Es gelang ihm aber sehr gut, obwohl selbst unser routinierter Auktionator bei dem Mutterlamm Kat.Nr. 605 von Kay Poggensee ins Stocken kam, denn für dieses Lamm konnte er erst bei sensationellen 1000 € den Hammer schlagen. Bis auf Eins, konnten alle Tiere in Kollmar verkauft werden. Der Durchschnittspreis lag bei 436 €. Ein besonderer Dank gilt Harm Thormählen, der uns wieder herzlich empfangen hat und bereit war, auch unter Corona-Bedingungen die Auktion durchzuführen.

Und so endete auch die letzte Bockauktion für das Jahr 2021 in Schleswig-Holstein sehr erfolgreich. Die Qualität unserer Tiere war über alle Rassen hoch. Die Stimmung unter den Schafhaltern und Züchtern war durch die sehr guten Verkaufszahlen und die guten Durchschnittspreise sehr positiv. Sicherlich haben die guten Schlachtpreise für Lämmer zu diesen Zahlen beigetragen, ohne die unsere Hauptkäufer, unsere Schäfer, nicht die Möglichkeit gehabt hätten, hier und da, die Hand bei der Auktion oben zu halten. Viele Schafhalter aus Nah und Fern nutzten die Gelegenheit endlich mal wieder mit einem alten Bekannten zu „schnacken“ und sich über die neusten Entwicklungen in der Schafhaltung zu informieren.


Neue Schafzeichenfarbe aus Irland ist da!
Nach dem unserer bisheriger Lieferant für die Si-Ro-Mark-Farbe aus Großbritannien diese nicht mehr im Sortiment hatte, mussten wir eine neuen Bezugsquelle finden.
Die Suche war schwierig aber schlussendlich in Irland erfolgreich. Seit dieser Woche nun ist die neue Farbe da und kann wie gewohnt in der Geschäftsstelle in Kiel oder bei der Familie Bährs in Neufelderkoog bestellt und abgeholt werden. Die 5l-Dosen sind in rot, blau, grün und lila erhältlich.


Schwarzkopf- und Suffolk Elite in Verden ein Erfolg
Die vom Landesschafzuchtverband Niedersachsen und dem Stader Schafzuchtverband ausgerichtete Elite-auktion für Zuchtböcke der Rassen Schwarzkopf und Suffolk am 05. und 06. März in der Niedersachsen-halle in Verden verlief erfolgreich. Insgesamt konnten 59 Zuchtböcke, knapp 80 % der aufgetriebenen Tiere, verkauft werden. Den Höchstpreis von 4.200 Euro für einen Spitzenbock der Rasse Schwarzköpfiges Fleisch-schaf bot ein Züchter aus Rheinland-Pfalz. Von 42 Schwarzköpfen konnten 36 Böcke für durchschnittlich 1.399,- und von 35 Suffolkböcken 23 für einen Schnittpreis von 1.072,- Euro abgesetzt werden. Insgesamt zehn Böcke kosteten 2.000 Euro und mehr.
Aufgrund der Größe bot die Niedersachsenhalle in Verden beste Voraussetzungen für die Eliteauktion. Mit dem Verlauf und den Verkaufsergebnissen waren insbesondere die Schwarzkopfzüchter sehr zufrieden. Leider konnte der traditionelle Züchterabend, an dem ansonsten auch zahlreiche Ehrengäste teilgenommen hätten, in diesem Jahr nicht stattfinden. Sogar die Zahl der Kaufinteressenten, die gleichzeitig in der großen Nieder-sachsenhalle sein durften, war begrenzt. Aber Züchter und Kaufinteressenten haben alle Einschränkungen in Kauf genommen und waren froh, dass die Veranstaltung in Präsenz stattfinden durfte.

Preisgekrönte Tiere aus Schleswig-Holstein

Von den insgesamt 29 beteiligten Züchtern kamen 3 Suffolkzüchter aus Schleswig-Holstein.
Jens Reitmann, Reinfeld, dominierte mit drei hervorragenden Jährlingsböcke die jüngste Klasse der Suffolks. Einer der Böcke wurde dann auch zum Sieger dieser Klasse ernannt, während die anderen beiden Böcke den 1c- und 1d- Preis erzielten. Ebenfalls in dieser Klasse wurde der Bock aus der Zucht Paul C. Burgwald, Bosbüll, auf den 1e-Preis rangiert. Der Bock von Hans Helmut Schröder, Meggerdorf, konnte in der Klasse der ältesten Jährlingsböcke einen guten 1c-Preis erzielen. Am Auktionstag wechselten vier von fünf schleswig-holsteinischen Böcken den Besitzer. Der Bock von Hans Helmut Schröder löste ein Bieterduell aus und wurde zum Schluss sogar für 1.750 € verkauft.
Der Landesverband dankt den Züchtern für die Präsentation ihrer Tiere auf dieser bundesweit wichtigen Veranstaltung und gratuliert zu den guten schleswig-holsteinischen Erfolgen!


Terminplanungen zur Zeiten von Corona
Termine zu planen sind in Zeiten von Corona sehr schwierig. Besonders im Moment, wo alle auf ein baldiges Lock-Down-Ende hoffen, aber niemand weiß, wann. Wir müssen uns also bei vielen Veranstaltungen, bei denen wir Ihnen in normalen Jahren die genauen Termine nennen, noch etwas in Geduld üben. Sobald die Lage besser einzuschätzen ist, werden wir Sie schnellstmöglich über Termine informieren.
Wir bitten Sie aber um Verständnis, wenn Einladungen zu Veranstaltungen in diesem Jahr etwas kurzfristiger versendet werden als üblich. Dies betrifft auch die Bezirksversammlungen, die im Herbst 2020 nicht mehr abgehalten werden konnten. Wir planen diese Ende April/Anfang Mai nachzuholen, damit auch die Wahlen der Deputierten stattfinden können.
Auf Grund der jetzigen Situation, müssen wir schweren Herzens daraufhin weisen, dass wir dieses Jahr keine Lehrfahrt und kein Wellness- Wochenende planen können. Wenn es die Lage aber irgendwie erlaubt, werden wir kurzfristig eine kleine Alternative (Eintägige Schifffahrt, kleine Exkursion o.ä.) anbieten.
Die Körungen und insbesondere die Auktionen sind für die Züchter und die Schafhalter von großer Bedeutung, daher haben sie auch für uns oberste Priorität. Wir setzen also alles daran die Körungen und die Auktionen innerhalb der dann geltenden Vorschriften stattfinden zu lassen.
Eine Übersicht zur geplanten Körreise 2021 sowie weitere Veranstaltungen finden Sie unter „Termine“.


Bundesschau Schafe wird verschoben auf 2022!
Schweren Herzens musste, die für Anfang Oktober 2021 geplante Bundesschau Schafe auch dieses Jahr aufgrund der aktuell herrschenden Corona-Maßnahmen verschoben werdeBis Ende September 2021 wird nach aktuellen Mitteilungen, die Hessenhalle in Alsfeld als „Corona-Impfzentrum“ genutzt und sehr wahrscheinlich auch über dieses Datum hinaus. Das neue Datum ist Freitag, der 30. September – Sonntag, der 02. Oktober 2022. Veranstaltungsort bleibt die Hessenhalle in Alsfeld.

Ziegen – News

TSE-Resistenzgene bei Ziegen
Erfreulicherweise konnte nach langwierigen wissenschaftlichen Untersuchungen von der EU-Kommission endlich die Festlegung von Resistenzgenen bei der Ziege vorgenommen werden. Dies ist für den Bundes-verband Deutscher Ziegenzüchter (BDZ), eine wichtige Entscheidung und Botschaft, da in den letzten Jahren bspw. wegen der TSE-Restriktionen keine oder nur sehr wenige Exportaktivitäten stattfinden konnten. In einer ersten Kraftanstrengung wurde unter Federführung des Bayerischen Landesziegenzuchtverbandes ein Scrapie-Monitoring bei den vier wichtigsten Ziegenrassen im Bundesgebiet vorgenommen. Daran haben sich alle Mitgliedsverbände beteiligt und eine gewichtete Verteilung der untersuchten Tiere auf die verschiedenen Blutlinien wie auch Verbände vorgenommen. Die Ergebnisse und die weiteren Pläne zur Nutzung dieser Ergebnisse für die organisierte Ziegenzucht sollen nun mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft besprochen werden, bevor diese mit allen Landesziegenzuchtverbänden beraten und weitere Schritte festgelegt werden. Es geht unter anderem um Fragen der Fortsetzung bzw. Ausdehnung des Monitorings auf weitere Ziegenrassen und/oder eine größere Tierzahl, die Möglichkeit und/oder Notwendigkeit der Durchführung eines entsprechenden Forschungsvorhabens und/oder der wissenschaftlichen Begleitung, die Förderung der Erhebung und Nutzung dieser Daten in der organisierten Herdbuchzuchtarbeit und die notwendige Überarbeitung der Exportunterlagen (Tracis-Papiere).


Neu auf der BDZ-Internetseite
Es ist dem BDZ gelungen, mit einem Start-Up Unternehmen eine Plattform zu schaffen, über die sich die Mitglieder der BDZ-Landesverbände mit ihren Öffnungszeiten, Produkten und Veranstaltungen präsentieren können, denn gerade in Corona-Zeiten ist das Interesse der Verbraucher an der Direktvermarktung zunehmend. Jedes Mitglied eines Landesverbandes kann sich hier abbilden und seine Produktpalette präsentieren. Diese Weiterentwicklung des BDZ-Direktvermarkterverzeichnisses wurde 2020 mit finanzieller Unterstützung der Landwirtschaftlichen Rentenbank durchgeführt. Dem BDZ ist es ein großes Anliegen, die Mitglieder der Landesverbände bei ihrer Direktvermarktung zu unterstützen.
Die Direktvermarkter-Angebote werden künftig auf der BDZ-Homepage gesetzt, sodass sie von den Verbraucher*innen dort vorzufinden sind. Ein angelegter Routenplaner zeigt außerdem, den Standort der einzelnen Betriebe an.
Was sollten interessierte Mitgliedsbetriebe dabei beachten?:
Direktvermarkter der BDZ-Mitgliedsverbände sind herzlich eingeladen, sich auf der BDZ-Homepage für die digitale Direktvermarkter-Übersicht anzumelden. Die Anmeldung ist zu 100 % kostenfrei.
Auf der Homepage angegebenen Daten zum Betrieb, der Produktpalette, Öffnungszeiten, Fotos vom Hofladen etc. werden nach einer Bestätigung als BDZ-Landesverbandsmitglied durch den jeweiligen Landesverband auf der BDZ-Homepage unter der Rubrik „Direktvermarkter“ überspielt.
Einen Leitfaden für die Anmeldung finden Sie auf der BDZ-Hompage: www.ziegen-sind-toll.com


BDZ-Statistik 2020 neu aufgelegt
Mit finanzieller Unterstützung der Landwirtschaftlichen Rentenbank und Unterstützung der BDZ-Mitgliedsverbände sowie eingebundener Dienstleister ist es erfreulicherweise gelungen, die BDZ-Statistik mit aktuelle Zahlen neu aufzulegen. Auf über 100 Seiten sind nach allgemeinen Hinweisen zur Ziege in unserer Gesellschaft und Strukturdaten die wichtigen Leistungsergebnisse der Ziegenrassen, die im Bundesgebiet züchterisch betreut werden, zusammengetragen. In diesem Nachschlagewerk finden Sie außerdem Erläuterungen zu den neuen Zuchtprogrammen für alle Ziegenrassen. Neu aufgenommen wurde die Liste der ehrenamtlichen BDZ-Preisrichter sowie die neu beschlossenen Rasse- und Zuchtzielbeschreibungen.
Die Statistik können Sie in der Geschäftsstelle zum Preis von 9,50 Euro erhalten.