Allgemeine Informationen

Antworten auf häufig gestellte Fragen „Corona und Landwirtschaft“
Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) veröffentlicht auf seiner Website Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Corona-Pandemie. Dabei werden Fragen in den Bereichen Ernährung, Tierhaltung, Landwirtschaft und zum Übertragungsrisiko durch importierte Lebensmittel beantwortet. Dort findet sich auch eine Übersicht mit Ansprechpartnern.
Mehr unter: https://www.bmel.de/DE/Ministerium/_Texte/corona-virus-faq-fragen-antworten.html?nn=3714070

Unterstützung für Landwirte
Der Bundesrat hat ein Hilfspaket zur Stabilisierung der Wirtschaft beschlossen und in diesem Zuge die Land- und Ernährungswirtschaft als systemrelevant eingestuft. Das Gesetzespaket beinhaltet unter anderem eine Arbeitszeitflexibilisierung für Saisonarbeitskräfte und ermöglicht Zuverdienst für Kurzarbeitende. Außerdem darf zahlungssäumigen Pächtern von Ackerflächen nicht gekündigt werden. Landwirte, die wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, können zudem
Hilfszahlungen beantragen.
Mehr unter: https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2020/054-coronapaket-der-bundesregierung.html

Weitere Informationen zur Unterstützung für Unternehmen in SH
Die Investitionsbank SH unterstützt Unternehmen in Schleswig-Holstein, die wirtschaftlich vom Coronavirus betroffen sind. Unternehmen stehen für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen bewährte Liquiditätshilfen über bewährte und an die aktuelle Situation angepasste Darlehensprogramme, Risikoentlastungen durch Haftungsfreistellungen, Bürgschaften und Beteiligungskapital der schleswig-holsteinischen Förderinstitute und der KfW zur Verfügung. Außerdem wurden und werden weitere Unterstützungen auf Bundes- und Landesebene wie Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld oder Steuererleichterungen auf den Weg gebracht.
Weitere Informationen und Anträge unter: https://www.ib-sh.de/infoseite/corona-beratung-fuer-unternehmen/

Hilfe bei der Suche nach Helfern für die Landwirtschaft
Es gibt mehrere seriöse Internetplattformen, über denen sich freiwillige Helfer für den landwirtschaftlichen Bereich registrieren können, bzw. auf den sie zum Teil auch direkt Adressen von interessierten Arbeitgebern/innen erhalten. Umgekehrt können und sollten auch die suchenden Unternehmen unserer Region ihre Bedarfe baldmöglichst eintragen. Diese Portale können wir Ihnen nennen:
www.daslandhilft.de
www.saisonarbeit-in-deutschland.de
www.land-arbeit.com
www.cleverackern.de

Grundsätzlich steht für alle Stellensuchenden und Arbeitgeber die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung. Diese ist auf der Webseite www.arbeitsagentur.de oder über den direkten Link www.jobboerse.arbeitsagentur.de erreichbar. Hier ist es möglich nur nach aktuellen Stellenangeboten in allen Branchen zu suchen, aber auch ein eigenes Bewerberprofil einzustellen.

Corona und Schafschur
In der letzten VDL-AK-Sitzung Schafschur und –wolle wurde die Erarbeitung einer Empfehlung für die Schafscherer in Zeiten der Corona-Krise besprochen. Diese Information ist aus unserer Sicht auch für die Kunden der Schafscherer wichtig. Daher finden Sie die Stellungnahme im Anhang. Wichtig ist es sich abzusprechen und Lösungen zu finden.

Tierversorgung bei möglicher Ausgangssperre
Uns erreichten auch schon Anfragen zu einer möglichen Ausgangssperre. Hierbei ist klar, dass trotz einer Ausgangssperre die Tierversorgung zu Hause oder auf der Weide oder an einem anderen Standort stattfinden muss und gewährleistet wird.
Sollten Tierhalter sich infiziert haben und aufgrund von Kontakten und den klinischen Erscheinungen positiv getestet werden, bedeutet das nicht, dass jetzt der Verkehr auf dem Hof eingestellt wird. Der Tierhalter kommt in Hausquarantäne, die er einhalten muss, aber die Futterlieferung erfolgt weiter und die Kadaver werden auch abgeholt – der Tierbestand unterliegt keinen veterinärrechtlichen Sperren. Falls kranke Tiere behandelt werden müssen, muss dies ohne Anwesenheit des infizierten Tierhalters passieren.

Alle Maßnahmen und Einschränkungen sollen der weiteren Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) entgegenwirken und wir bitten um Verständnis. Wichtig ist, dass wir alle gesund bleiben.