Alles rund ums Schaf

Schafe sind nicht nur wichtige Fleisch-, Woll- und Milchlieferanten, sondern auch ein besonders wichtiger Faktor in der schleswig-holsteinischen Weidewirtschaft. Immerhin leben die Schafe im Land fast das ganze Jahr auf der Weide. Die Tiere gelten damit als „natürliche Rasenmäher“ und sorgen so dafür, dass sich Insekten und Vögel, wie zum Beispiel die seltene Lachseeschwalbe, auf dem Grünland wohlfühlen.

Neben ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit erfüllen Schäferinnen und Schäfer mit ihren Schafherden wichtige, gesellschaftliche Aufgaben wie Landschaftspflege, Umwelt- und Naturschutz und insbesondere in Schleswig-Holstein im Küstenschutz. Der Küstenschutz, insbesondere an der Westküste, wäre ohne die Deichschafhaltung nicht in der einfachen und kostengünstigen Form denkbar.

Schafhaltung ist mehr…

Produktion:
Regionales Lammfleisch, heimische Wolle und Milchprodukten.

Küstenschutz:
6000 ha Vorland- und Deichflächen werden von Schafen kurz gefressen und festgetreten. Das kann keine Maschine.

Leidenschaft:
Schafe halten heißt, Verantwortung zu übernehmen. Unsere Schafhalter kümmern sich mit Leidenschaft um ihre Schafe und zwar 365 Tage im Jahr.

Weidehaltung:
Unsere Schafe weiden fast das ganze Jahr draußen im Grünen.

Naturschutz:
Viele Vogel- und Insektenarten sind von der Beweidung abhängig. So bleibt die Artenvielfalt erhalten.

Genetische Vielfalt:
Allein in Schleswig-Holstein werden 32 Schafrassen gehalten. Einige davon sind sehr selten und auf der Roten Liste gefährdeter Nutztierrassen.

Grünlandpflege:
Durch die Weidehaltung wird Flora und Fauna des Grünlandes erhalten.

Landschaftspflege:
Auch auf extensiven Flächen weiden Schafe
und pflegen damit wichtige Biotope, wie die Heideflächen.

Wahrzeichen:
Unsere Schafe prägen die Landschaft Schleswig-Holsteins. Speziell im Frühjahr sind die Schafe mit ihren Lämmern am Deich ein beliebtes Fotomotiv.


Die Schafhaltung im Norden – Zahlen, Daten, Fakten

Bundesweit weist Schleswig-Holstein nach Bayern und Baden-Württemberg, den dritthöchsten Schafbestand auf. Bezogen auf die LF (landwirtschaftlich genutzte Fläche) besitzt Schleswig-Holstein (nach dem Stadtstaat Berlin) die größte Schafdichte in Deutschland, gefolgt von Thüringen, Baden-Württemberg und Hessen. In Schleswig-Holstein und Hamburg gibt es zur Zeit 196.500 Schafe und 1.100 Schafhalter.

So vielfältig die Leistungen der Schafe sind, so unterschiedlich ist auch die Schafhaltung an sich. Es gibt sowohl große Schäfereien, die mit der Schafhaltung ihr Geld verdienen, als auch Schafbetriebe im Nebenerwerb, Zuchtbetriebe und Hobbyschafhaltungen. Von den 1.100 Schafhaltern haben 100 Betriebe 500 und mehr Schafe. Um den Lebensunterhalt von der Schafhaltung bestreiten zu können, müssen mindestens 800 Schafe gehalten werden, daher kann von etwa 100 Betrieben ausgegangen werden, die im Haupterwerb wirtschaften.

In Schleswig-Holstein und Hamburg werden die Schaf- und Ziegenzüchter durch den Landesverband Schleswig-Holsteinischer Schaf- und Ziegenzüchter e.V. betreut. Dieser ist auch für die Durchführung der Zuchtarbeit zuständig. Die Züchter erhalten den Genpool, nicht nur seltener Rassen, und betreiben gleichzeitig Landschaftspflege durch extensive Beweidung der Flächen. Kleine Betriebe mit geringen Viehdichten und Hobbyhaltung prägen dabei im besonderen Maße den Charakter der heutigen Schaf- und Ziegenherdbuchzucht. Die Zuchtarbeit ist die Basis für gesunde und vitale Schaf- und Ziegenrassen, die im Küstenschutz oder der Landschaftspflege und damit gleichzeitig zur Lammfleisch-, Woll- und Milcherzeugung eingesetzt werden können.

Schafhaltung ist durch eine hohe Flexibilität gekennzeichnet. Die Standort- und Produktionsvoraussetzungen in den einzelnen Betrieben unterscheiden sich erheblich. Gemeinsam ist jeder Form der Schafhaltung, dass die Schafe den Großteil des Jahres draußen auf der Weide verbringen und auch die Winterweidehaltung ist in den Betrieben oft sehr ähnlich.

Haltungsformen

Koppelschafhaltung, Hüteschafhaltung, Deichschafhaltung

Im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern, in denen die Schafe in einer großen Herde von einem Schäfer gehütet werden (Hütehaltung), herrscht in Schleswig-Holstein die sogenannte Koppelschafhaltung vor. Nach Schätzungen gibt es in Schleswig-Holstein fünf Wanderschafherden bzw. zwei Wanderziegenherden.

Bei der Wander- oder Hütehaltung ziehen die Herden, begleitet von einer Schäferin/einem Schäfer und diversen Hütehunden, durch das Land. Abends kommen die Schafe in einen Pferch. Diese Form der Schafhaltung dient in der Regel der wichtigen Aufgabe der Landschaftspflege.

Bei der Koppelhaltung werden die Schafe in umzäunten Flächen gehalten und ein- bis zweimal am Tag kontrolliert. Gegenüber der Hütehaltung sind die Lohnkosten sowie der Arbeitsaufwand geringer.

Durch die Koppelschafhaltung ist es möglich Herden von 1000 Mutterschafen und mehr zu halten und so von der Schäferei zu leben. Auch die Haltung von Schafen in der Zucht oder im Nebenerwerb ist nur durch die Koppelschafhaltung möglich. Die Koppelschafhaltung eignet sich besonders gut für absolutes und nicht umbruchfähiges Grünland, sowie Weiden, die sich für die Milchkuhhaltung weniger eignen, wie z.B. Flächen in Hanglage, Obstbaumwiesen oder Teichanlagen. Außerdem können Schafe auch gut mit anderen Tieren, wie Pferden oder Rindern, gehalten werden.

Eine besondere Form der Koppelschafhaltung in Schleswig-Holstein ist die Beweidung der Deiche an der Ost- und Westküste und im Binnenland der Elbe. Im Frühjahr und Sommer weiden die Schafe mit ihren Lämmern auf den Deichen oder den eigenen Flächen der Schäfer.


Das Schäferjahr

Alles beginnt mit der Bockzeit

Die meisten in Schleswig-Holstein gehaltenen Rassen haben ein saisonales Fortpflanzungsverhalten, d.h. sie können nur zu einer bestimmten Zeit im Jahr die Frucht aufnehmen. Diese Zeit ist im Herbst. Dann kommen die Schafböcke zum Decken zu den Mutterschafen. Damit der Geburtstermin der Lämmer ermittelt werden kann, bekommt der Schafbock in den meisten Betrieben ein farbiges Stempelkissen umgebunden. Beim Deckakt wird das Mutterschaf vom Bock mit der Farbe gestempelt, daher auch die bunten Punkte auf dem Rücken der Schafe. Im 14 Tage Rythmus wird die Farbe des Stempelkissens gewechselt. So kann der Schafhalter erkennen, wann die Schafe gedeckt wurden und wann sie dementsprechend lammen werden. Je nach Alter und Kondition kann ein Bock 25 bis 70 Schafe decken.

Es gibt Rassen mit saisonaler Brunst und Deckzeit im Herbst (Fleischschaf- und Landschafrassen sowie Milchschafe) sowie Rassen mit asaisonaler Brunst (Merinos, Bergschafe), die das ganze Jahr über gedeckt werden und ablammen können. Schafe werden in Perioden von 16 bis 17 Tagen brünstig. Die Brunst der Schafe dauert 24 bis 30 Stunden. Die Trächtigkeit dauert etwa 150 Tage. Mehrlinge werden häufig etwas früher geboren.

Buntes Treiben im Stall zur Lammzeit

Bei uns im Norden werden die Schafe nur zur Lammzeit aufgestallt. Je nach Rasse und Haltungsform kann die Lammzeit schon im Dezember beginnen und manche bekommen die letzten Lämmer noch im Mai. Die Hauptlammzeit bei den meisten Schafzüchtern ist im Januar, die meisten Lämmer kommen bei den Schäfereibetrieben dagegen im März und April.

Die Lammzeit ist für alle Schafhalter eine ganz besonders wichtige und arbeitsintensive Zeit, in der rund um die Uhr jemand im Schafstall sein muss, denn manchmal muss Geburtshilfe geleistet oder Lämmer müssen zusätzlich mit Milch versorgt werden. Die hochtragenden Mutterschafe werden bis zur Lammung in einer Sammelbox aufgestallt. Gleich nach der Geburt kommt das Muttertier mit seinem Nachwuchs in eine separate Box, um die wichtige Mutter- Lamm- Bindung zu fördern. Außerdem kann in der Einzelbox besser kontrolliert werden ob Mutter und Lamm fit sind, das Lamm genug Milch bekommt, das Euter in Ordnung ist usw. Normalerweise bekommt ein Schaf zwischen ein und drei Lämmern. Zwillingslämmer haben ein Geburtsgewicht von durchschnittlich 4 kg, ein Einling kann bis zu 9 kg wiegen. Nach ein paar Tagen erfolgt dann der Kindergarten – ein größeres Gatter das sich mehrere Mutterschafe und Lämmer teilen. Hier lernen die Tiere sich in der Gruppe zu finden und die für jedes Tier individuelle Stimme und die unterschiedlichen Gerüche zu unterscheiden.

Osterlamm ist nicht gleich Osterlamm
In Deutschland gibt es in veielen Haushalten zu Ostern traditionell frisches Lammfleisch. Aber es ist ein grosses Missverständnis zu glauben, dass zu Ostern die neugeborenen Lämmer geschlachtet und gegessen werden. Die zu Ostern neu geborenen Lämmer werden erst mit etwa 5 Monaten – also ab August schlachtreif. Das Lammfleisch zu Ostern, stammt von Lämmern aus dem Vorjahr.

Ein Lamm wird bis zu einem Alter von ca. 12 Monaten als Lamm bezeichnet. Zum Schaf wird es, wenn es die Zähne wechselt. Bei der Schlachtung haben die Lämmer ein Lebendgeweicht von 45 – 54 kg, das Schlachtgewicht liegt dann zwischen 20 – 27 kg. Lammfleisch ist das ganze Jahr erhältlich.

Schafe als Küstenschützer

Ein Großteil der Schafe mit den Lämmern wird ab März zum Küstenschützer auf den Deichen.

Die gesamte Deichfläche an der Ost- und Westküste Schleswig-Holsteins sowie ein Großteil der Binnendeiche an der Elbe werden mit Schafen beweidet. Aus Küstenschutzgründen dürfen dort bis auf Schafe keine anderen Tiere gehalten werden. Die Deichflächen gehören dem Land Schleswig-Holstein und werden an die Schafhalter verpachtet, wofür sie jedoch Auflagen erfüllen müssen, die in den Allgemeinen und Besonderen Pachtbedingungen des Landes Schleswig-Holstein festgelegt sind.

Der Pächter erhält ein eingezäuntes Deichstück, welches bei den Außendeichen von der Deichkrone aus gemessen ca. 150 Meter in Richtung Meer (Vorland) reicht und in der Länge mehrere Kilometer lang sein kann. Normalerweise werden die gepachteten Deichflächen vom 15. März bis zum 15. Oktober (in trockenen Jahren bis zum 15. November) beweidet.

Die am Deich gehaltenen Schafe können als „Küstenschützer“ bezeichnet werden, denn die Erfahrungen zeigen, dass Deiche, die von Schafen bereits jahrelang beweidet wurden, großteils den Sturmfluten standgehalten haben. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Schafe durch ihren tiefen Biss die Grasnarbe kurz halten und dadurch eine starke Bestockung und eine dichte Narbe entsteht. So gibt es eine gute Erosionsbeständigkeit. Zusätzlich wird die Narbe noch durch den Tritt der Schafe verfestigt.

Die Besatzstärke auf den Deichflächen ist geringer als bei der klassischen Koppelhaltung. Bei ca. 8 Mutterschafen/ha beträgt die Nutzungsintensität etwa nur 60 – 70 % im Vergleich zur „normalen“ Grünlandnutzung.

Neben dem Aspekt „Küstenschutz“ dient die Beweidung der Deiche zusätzlich einer günstigen Landschaftspflege, da chemische Düngung und Unkrautbekämpfung entfallen.

Neben den Deichflächen müssen die Schäfer an der Westküste aber auch weitere Weiden hinter dem Deich für die Schafe und Lämmer vorhalten, um alle Tiere satt zu bekommen. Diese Sommerweiden sind entweder fest eingezäunt oder müssen mobil mit einem Litzenzaun eingezäunt werden.

Sommerzeit ist Körzeit

So schnell wie möglich und wenn es das Wetter es zulässt, dürfen die Schafe mit ihren Lämmern wieder raus auf die Weide. In ganz Schleswig-Holstein sind Schafe den ganzen Sommer über auf den Weiden zu sehen. Zu den Aufgaben eines Schafhalters gehört in dieser Zeit auch die tägliche Tierkontrolle, je nach Witterung und Weide die Wasserversorgung der Tiere, Gesundheitsmaßnahmen, wie Entwurmung oder Klauenpflege usw. Für die Herdbuchzüchter beginnt dann auch eine sehr spannende Zeit, die Auswahl der Böcke und weiblichen Tiere zur Zucht, die auf der Körreise oder auf den Zuchtveranstaltungen vorgestellt werden sollen. In Schleswig-Holstein wird, anders als in anderen Bundesländern, im Juli eine Körreise quer durchs Land durchgeführt. Auf etwa 20 Körplätzen werden die Tiere, die zur Auktion sollen, vorgeführt und gekört. Auf dem Körplatz kommen immer mehrere Züchter zusammen und stellen ihre Tiere vor. Dabei kommen auch nette Gespräche und Erfahrungsaustausch zustande, so dass ein Besuch sicherlich interessant ist (Körplätze sind öffentlich). Zur Körung kommt eine 3-köpfige Körkommision, ein „Schriftführer“ und jemand der das Ultraschallgerät bedient. Zuerst werden die Tiere gewogen, dann wird die Rückenmuskulatur- und Fettauflage per Ultraschall gemessen und dann werden die Tiere benotet. Es wird jeweils eine Note für die Bemuskelung, die Wolle und die Äußere Erscheinung vergeben. Der Schafhalter sollte die Tiere auf die Körung vorbereiten damit sie sich gut präsentieren können. Bei den Fleischschafrassen ermittelt der Schriftführer mit Hilfe der EDV auch gleich den Zuchtindex des Bockes. Bei Landschafen wird dieser Index in Schleswig-Holstein nicht mehr berechnet. Die meisten Landschafe werden auch nicht auf der Körreise bewertet sondern beim Landschaftag in Warder. Das Procedere ist aber bis auf das Ultraschallmessen dasselbe.

Im August findet dann das Highlight für alle Schafhalter aus Nah und fern statt- die in Deutschland größte Bockauktion in Husum. Dort wechseln an vier Tagen rund 700 Tiere den Besitzer. Zu diesem Spektakel reisen Käufer aus ganz Deutschland an. Die Schäfer finden hier in großer Auswahl einen geeigneten Deckbock für ihre Herde und dies zu einem Zeitpunkt (August/September), zu dem die Böcke gebraucht werden. Aufgrund der guten Qualität und der großen Anzahl der angebotenen Böcke steigt die Zahl der Käufer aus dem gesamten Bundesgebiet und auch dem Ausland stetig an. Der Husumer Bockmarkt ist nicht nur für Käufer ein Spektakel sondern bietet auch Besuchern die Chance eine traditionelle Schafauktion mitzuerleben, bei der die Käufer noch „op platt“ bieten und der Auktionator mit vollem Herzen die Böcke anpreist. Die Landschafe haben in S-H ihren eigenen Bockmarkt mit Körung, Prämierung und Verkauf von Schafen unterschiedlichster Rassen. Seit 2009 findet dieser bunte Landschaftag auf dem Gelände des Arche Parks Warder statt.

Ab Herbst geht es auf die Winterweide

Da die Deiche in der Regel ab Herbst nicht mehr beweidet werden können, müssen die Schafe auf Weiden im Binnenland verbracht werden. Dort fressen sie auf Mähflächen der milchviehhaltenden Landwirte, auf Zwischenbegrünungen oder abgeernteten Kohlflächen – eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Der Schäfer bekommt günstiges Futter und der Landwirt freut sich, dass das übrige Futter genutzt wird.

Diese Flächen können bis zu 100 km von der Betriebsstelle entfernt sein. Dabei bringen die meisten Schäfer viele kleine Schaf- Gruppen auf unterschiedliche Standorte. Im Durchschnitt sind die Winterflächen drei bis vier Hektar groß und haben einen durchschnittlichen Umfang von 700 bis 800 Meter. Die Herdengröße in der Winterweide beträgt ca. 50 bis 100 Schafe, sodass ein Haupterwerbsschäfer mit 1.000 Mutterschafen seine Herde in 10 bis 20 Gruppen aufgeteilt hat. Da die Flächen je nach Witterung und Bewuchs schnell abgegrast sind, muss jede Gruppe alle drei bis sieben Tage eine neue Weide bekommen. Jeden Tag müssen alle Herden und die Weiden kontrolliert, sowie Tiere umgeweidet werden. Dabei fallen lange Fahrten für den Schäfer an. In der Summe ist ein Schäfer im Winter täglich zwischen 8,5 und 10,5 Stunden mit Zäunen, Tierkontrolle und Autofahren beschäftigt.

In Schleswig-Holstein hat sich das Zaunsystem mit einer Litze auf Kniehöhe etabliert. Dieses Zaunsystem ist in der Anschaffung und Unterhaltung günstig sowie im Gebrauch per Hand oder Quad einfach und schnell im Auf- beziehungsweise Abbau.
Die einfache Litze funktioniert dabei sehr gut: So steht ausreichend Futter auf der Weide zur Verfügung; gleichzeitig gibt es genügend elektrische Spannung auf dem Draht, um die Tiere auf der Fläche zu halten.

Die Winterweide dauert etwa vier Monate. In dieser Zeit werden bis zu 200 Kilometer Zaun von einem Haupterwerbsschäfer aufgestellt und wieder abgebaut.