Aktuelles

Schaftage 2019

Viöler Bauernmarkt

Am Sonntag, den 26.05. 2019, findet wieder der Viöler Bauernmarkt statt. Auch in diesem Jahr werden wir wieder an dieser Veranstaltung teilnehmen und laden alle Schafhalter und Schaffreunde des Bezirkes Husum recht herzlich ein, diesen Tag aktiv mitzugestalten.

Wir würden uns freuen, wenn durch viele Schafe der unterschiedlichsten Rassen, sowie durch Stände mit Produkten und Informationen, ein buntes Bild zustande käme. Auch Aktionen wie z.B. Filzen mit Kindern oder das Vorführen von Wollspinnen können gerne vor Ort angeboten werden.

4. Unewatter Schaftag

Auch in diesem Jahr wird der Bezirk Rendsburg/ Eckernförde (hierzu gehören die Kreise RD/ECK, SL/FL, FL und NMS) wieder den Unewatter Schaftag im Landschaftsmuseum Angeln in Unewatt feiern. Los geht es an Christi Himmelfahrt, den 30.05.2019, ab 10.00 Uhr. Neben der Ausstellung vieler im Bezirk vertretener Schafrassen gibt es eine Vielzahl von Attraktionen für das Publikum Hütevorführungen, Schafscheren und Bastelaktionen mit und ohne Schafwolle wechseln sich ab. Viele Spinner und Spinnerinnen werden die verschiedenen Spinnräder schnurren lassen. Eine “Wollmeile” zeigt die interessanten Unterschiede der Schurwolle unserer Schafrassen. Für das leibliche Wohl sorgen Lammleckereien vom Grill. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Schaf- und Ziegentag in Molfsee

Es geht wieder los. Am Sonntag, den 16.06.2019, findet nach einjähriger Pause der Schaftag in Molfsee statt. Die Planungen für diesen Tag sind in vollem Gange. Zusammen mit dem Freilichtmuseum Molfsee wollen wir den Schaftag neu gestalten und dadurch wieder attraktiver machen. Notieren Sie sich jetzt schon den Termin.

Herdbuchbezirk Ostholstein feiert 100-jähriges Bestehen

Schleswig-Holstein ist seit Jahrhunderten ein Schafland. Die guten Weiden und die Deiche mit dem Deichvorland waren schon immer die ideale Weidefläche für Schafe. Und seitdem es Deiche gibt, werden sie von Schafen gepflegt. Auch wirtschaftlich waren Schafe ein wichtiger Faktor. Lieferten sie doch Milch, Wolle und Fleisch bei niedrigen Unterhalts­kosten.

Schon vor 150 Jahren, so berichtete Dr. Brodersen in der Verbandschronik von 1995, gab es Tierschauvereine, bei denen die schönsten und wertvollsten Tiere ausgestellt und prämiert wurden. Aus diesen Tierschau­vereinen gingen in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts die Körbezirksvereine hervor, die sich für ihre Mitglieder um Zucht­bestimmungen, Ausstellungen und die Vermarktung kümmerten. So entstand auch der „Herdbuchbezirk Ostholstein“, der am 30.5.1919 seine erste Vereinssatzung bekam.

Von den regionalen Körbezirksvereinen wurde im Rahmen einer Gründungsversammlung der überregionale „Verband schleswig-holsteinischer Schafzüchter e.V.“, mit Sitz in Kiel, gegründet. Seither sind alle Verbandsmitglieder automatisch auch Mitglieder in den jeweiligen Bezirksvereinen, die weiterhin einen eigenen Vorstand wählen und in ihren Regionen die Ansprechpartner für die „kleinen Belange“ der Schafhalter, und die Vertreter für die regionale Öffentlichkeitsarbeit sind. Der Landesverband ist unsere Lobby, die versucht in der Politik unsere Interessen zu vertreten, die Bezirksvereine versuchen im kleinen örtlichen Rahmen für die Schafhaltung zu werben.

Der Vorstand in Ostholstein hat sich deshalb auch vorgenommen das „100 – Jahre- Jubiläum“ mit einer Feier zu begehen und damit den Verein in die Öffentlichkeit zu bringen.

Am Pfingstsamstag wird es eine interne Feier für Vereinsmitglieder und geladene Gäste geben und am Pfingstsonntag wird der inzwischen traditionelle Schafmarkt im Museumshof Lensahn für alle Besucher zum Feiern einladen.

Es würde uns sehr freuen, wenn wir neben Schafhaltern aus Ostholstein auch viele Gäste aus anderen Bezirken begrüßen könnten.

Neben einer Schafausstellung verschiedener Rassen, Hüte- und Schur­vorführungen, verschiedenen Ständen rund um die Wolle, einer „Wollmeile“ und Mitmachaktionen für unsere Kleinen, ist auch für das leibliche Wohl mit einem reichhaltigen Angebot gesorgt.

Bitte den Termin vormerken:

Pfingstsonntag, 09.06.2019, auf dem Museumshof in Lensahn.


Lehrgänge 2019

Köddelkurs am 18.05.2019

Es ist schon fast Tradition und so wird auch in diesem Jahr wieder ein Köddelkurs angeboten. Am 18.5.2019 um 14 Uhr wird der Kurs zum Erkennen und Beurteilen von Wurmeiern im Schafskot beginnen. Nach kurzer Theorie wird in praktischen Übungen das Aufbereiten von Schafskot (gerne auch von den eigenen Schafen mitgebrachter frischer Kot) erlernt und gezeigt, wie einfach man unter dem Mikroskop die Wurmeier erkennen kann. Das Bedienen eines Mikros­kopes und der Umgang mit Objektträger und Deckgläschen wird genauso gezeigt, wie es im großen Labor auch geschieht. Aber nicht nur das Erkennen der Wurmeier wird erlernt, auch die Grundzüge der Behandlung des Wurmbefalls werden besprochen und Weidehygiene und Strategien zur Verminderung der Wiederansteckung vorgestellt. Auch wenn das Thema nicht so appetitlich ist, wird in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen auch der Klönschnack nicht zu kurz kommen. So müssen 3 – 4 Stunden Zeit eingeplant werden.

Der Köddelkurs findet statt bei Familie Wechselberg, Goldhorst 9 in 23758 Neutestorf, das ist in Sichtweite des Bungsbergs im schönen Ostholstein.

Eine Anmeldung ist wegen der begrenzten Teilnehmerzahl erforderlich unter Tel: 04382-9207180 oder per whattsapp unter 01709821346, bitte ab 18 Uhr.

 

Lehrgang für Schafhalter 2019 in Futterkamp

Seit Jahren lebt der Schafhaltungslehrgang davon, dass Auszubildende der drei Lehrjahre, Hobbyschäfer, angehende Schäfer und Inhaber oder deren Betriebsnachfolger von großen Schäfereien nebeneinander im Lehr­gang sitzen. Ihnen allen werden von Fachreferenten aus Beratung und Praxis Grundlagen, Praxis und neue Erkenntnisse aus den Bereichen Haltung, Vermarktung, Fütterung, Öffentlichkeitsarbeit, Weidewirtschaft etc. in 10 Unterrichtstagen vermittelt. Für die praktischen Arbeiten an den Schafen stehen unterschiedliche Partien von Schafen zur Verfugung. Die Lehrgangszeit endet mit einer Prüfung bzw. einer Erfolgskontrolle, womit u.a. der Nachweis einer vermittelten Sachkunde in der Schafhaltung erbracht werden kann. Der Unterricht orientiert sich an den Vorgaben der fachlichen und praktischen Notwendigkeit für Tierwirte und den tierschutz-rechtlichen Anforderungen der Schafhaltung. Der Schwerpunkt liegt in der praktischen Anwendung, so dass jeder Schafhalter dem Unterricht folgen und wertvolle Informationen für den täglichen Umgang mit Schafen daraus ziehen kann.

Termin: 17.Juni bis 28.Juni 2019

Ort: Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp

Unterrichtsdauer: täglich 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Teilnehmer: Der 10 tägige Schafhaltungslehrgang richtet sich u.a. an Neben-, Haupterwerbs-, Hobby- und Berufsschäfer, sowie Interessierte.

Anmeldung Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp, 24327 Blekendorf Tel.:04381/90090

 

Meisterkurs

Die Landwirtschaftskammer S-H sucht zurzeit Interessierte für einen Meisterkurs „Schäfermeister“.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Frau Gisela Lehmbecker, Tel. 04331/9453-213 (Mo, Di, Do), glehmbecker(at)lksh.de

 


Bundesschau 2020 in Alsfeld

Das aktuelle Seuchengeschehen um BTV hat leider auch Hessen erreicht. Da die BTV-Restriktionsgebiete auf die Dauer von zwei Jahren ausgerufen werden, wird auch die in 2020 für Alsfeld (aktuell BTV-Restriktionsgebiet) geplante VDL-Bundeschschau-Schafe davon berührt. Aus heutiger Sicht dürften dort vom 22.-24.05.2020 ausschließlich Tiere mit gültigem BTV-Impfstatus und Tiere aus Restrik­tions­gebieten aufgetrieben werden. Wir empfehlen grundsätzlich die Impfung aller Schautiere und wir fragen uns, ob die Beschicker aus BTV-freien Gebieten dazu bereit sind, ihre Schau­tiere im Frühjahr 2020, zeitnah vor der Veranstaltung zu impfen.

Wir brauchen schon zur Zuchtleitersitzung im Mai 2019 eine ungefähre Vorstellung davon, mit wie vielen Tieren, welcher Rassen, von wie vielen Zuchtbetrieben wir auf der Bundesschau in etwa rechnen können.Dieese Zahlen sollen dazu dienen, die Planungen des Events zeitgerecht vorantreiben zu können.

Bei Interesse bitte bis 02.05.2019 in der Geschäftsstelle melden.


Lehrfahrt 2018 nach Thüringen

Schafe, Ziegen, Kühe, Tanz und Kultur

Die diesjährige Lehrfahrt führte 48 Teilnehmer in den Freistaat Thüringen. Neben vielen alten "Lehrfahrtshasen" waren auch erfreulicherweise einige neue Gesichter dabei. Leider konnte ich selbst nicht mitkommen, da der neue Minister, Jan Philipp Albrecht, zu einem Gespräch zum Thema "Wolf auf Eiderstedt" geladen hatte. Der Vorsitzende Henning Hinz übernahm spontan die Reiseleitung, so dass es am Donnerstagmorgen ab Dagebüll losgehen konnte. Nachdem bis Quickborn alle Teilnehmer aufgesammelt wurden, ging die Fahrt weiter in Deutschlands grünes Herz. Der Freistaat Thüringen gehört mit rund 2,2 Millionen Einwohnern und einer Fläche von rund 16.000 Quadratkilometern zu den kleineren Ländern der Bundes­republik. Landeshauptstadt und zugleich größte Stadt ist Erfurt, weitere wichtige Zentren sind Jena, Gera und Weimar. Gleich mehrere Orte im Nordwesten des Landes erheben für sich den Anspruch, der exakte Mittelpunkt Deutschlands zu sein.

Die Schafhaltung ist im Freistaat Thüringen eine jahrhundertealte Tradition. Jedoch zeigt sich auch in Thüringen, wie im restlichen Bundes­gebiet ein starker Rückgang der Schafbestände über die letzten Jahre. Im Jahre 2000 gab es noch einen Bestand von 176.000 Tiere, der bis 2017 auf 122.500 Tieren gesunken ist. Aktuell werden im Bereich der Zucht, in 111 Betrieben, 13 Wirtschafts­rassen und 14 Landschafrassen betreut. Dabei kommt ein Bestand von 12.000 Herdbuchmuttertieren zusammen. Die am stärksten vertretenen Rassen sind dabei, neben dem Merinolangwollschaf (5.207), das Merino­land­schaf (1.913), das Rhönschaf (2.270) und das Leineschaf (1.146).

Erste Station auf der Reise war aber kein Schafbetrieb, sondern die Ziegenalm "Sophienhof". Der Betrieb liegt mitten im Dreiändereck von Niedersachen, Sachsen und Thüringen und umfasst 100 ha, wovon 65 ha rund um den Hof liegen. Kai und Kerstin Liebig, die Betriebsleiter, sind 1993 von Nordhausen ins alte Forsthaus gezogen. Rund um die Landwirtschaft bietet der Betrieb auch Ferienwohnungen, Hofführungen, ein Veranstaltungshaus, ein Hofcafe und einen Hofladen. Neben den 120 Harzerziegen, die die Milch für den hofeigenen Käse liefern, werden außerdem eine Mutterschafherde mit 150 Heidschnucken, Tiroler Grauviehkühe, Damwild und Sattelschweine gehalten. Die Harzziege gehört, wie die Schwarzwaldziege, der "hellen Zuchtrichtung" der Bunten Deutschen Edelziege an. Das Verbreitungsgebiet ist der Harz und sein näheres Umland. Vor 100 Jahren wurde die Harzziege in örtlichen Ziegen­zuchtvereinen, unter Vorgabe von definierten Zuchtzielen, als Harzer Landschlag planmäßig gezüchtet. Die Braune Harzer Ziege (Harzziege) ist rehfarben, kurzhaarig, mit hellem Bauch, der durch einen deutlich sicht­baren schwarzen Haarstreifen abgegrenzt ist. Die Beine sind schwarz geschient und der schwarze Aalstrich ist stark abgesetzt. Eine dunkle Gesichtsmaske ist wünschenswert. Auch die Hühnerhaltung in mobilen Anlagen ist ein Betriebszweig, dieses vielfältigen Hofes. Von der Spitzen-Qualität der Produkte konnten sich die Lehrfahrtsteilnehmer bei einem Imbiss überzeugen. Mit den ersten Eindrücken von Thüringen ging es in unser Hotel "Treff Hotel Panorama" in Oberhof.

Nach einem kräftigen Frühstück besuchte die Truppe am Freitag zuerst den Lacaune- Milchschafzuchtbetrieb "Am Ziegenried", der direkt am Gera-Radweg zwischen Plaue und Arnstadt liegt. Dort begrüßten uns der Betriebsleiter Siegmar Arnoldt und seine Mitarbeiterin Diana Salzmann, die auch die Führung übernahm. Auch der Zuchtleiter Arno Rudolph stieß zur Truppe dazu, um uns den Tag über zu begleiten. Auf dem Betrieb werden aktuell 120 Milchschafe plus Nachzucht der Rasse Lacaune gehalten. Ausgelegt ist der Betrieb auf das Halten von ca. 250 Mutter­schafen plus Nachzucht und soll in den nächsten Jahren Schritt für Schritt vergrößert werden. Die Rasse Lacaune stammt aus dem Südosten Frankreichs und zeichnet sich durch Frühreife und Frohwüchsigkeit, sowie eine gute Fruchtbarkeit und sehr guter Milchleistung, mit hohen Inhalts­stoffen (Milchleistung: 400 – 600 kg / Jahr bei 6-8% Fett und 4,5 – 6,5% Eiweiß), aus. Es wird 2 mal am Tag in 7 bis 9 Monaten gemolken. Die Weidehaltung findet von April bis November statt. Weiterhin werden auf dem Betrieb 140 Mutterkühe plus Nachzucht der Rasse Dtsch. Angus in Schwarz und Rot sowie 20 Fleckvieh-Mutterkühe gehalten. Die Tiere werden im eigene Hofladen vermarktet. Da wir schönstes Wetter hatten, konnten einige Teilnehmer auf der gemütlichen Terrasse eine kleine Rast einlegen und die Spezialitäten des Hauses probieren.

Nach den kleinen wechselten wir zu den großen Wiederkäuern der Agrargenossenschaft Teichel e.G in Remda-Teichel. Hier empfing uns der Geschäftsführer Dr. Eckehard Blöttner. Die Rinderhaltung umfasst 450 Milchkühe und 280 Fleischrinder der Rasse Charolais. Die Milchkühe werden im 40er Außenmelkerkarusell in drei Melkzeiten gemolken. So können 206 Kühe pro Stunde gemolken werden. Die durchschnittliche Milchleistung einer Kuh liegt jährlich bei 11.000 kg auf diesem Betrieb. Bei der Fütterung gib es 3 verschiedene Leistungsgruppen. Die Charolais Mutterkühe beweiden auch schwer zu bewirtschaftende Gründland­flächen. Der Weidegang erfolgt vom Frühjahr bis in den Spät­herbst hinein. Auf dem Herdbuchbetrieb wird auf Hornlosigkeit gezüchtet. Ein Zuchtbulle kann im Durchschnitt für 2500 € verkauft werden. Neben diesen gut bemuskelten Rassevertreter hat der Betrieb auch eine große Biogasanlage mit 500 KW/h zu bieten. Mit der Blockheizkraftwerkanlage wird das erzeugte Biogas am Standort Teichröda verstromt. Die erzeugte Wärmeenergie wird zur Versorgung der Milchviehanlage mit zusätzlicher Wassererwärmung, sowie für Werkstatt und Bürogebäude genutzt. Im Ackerfutterbau werden neben Wintergerste, Winterweizen und Braugerste, die für den Markt bestimmt sind, auch die Mähdruschfrüchte Triticale, Winterroggen, Winterraps, Hafer und Ackerbohnen angebaut. Triticale, sowie ein Teil der Wintergerste und des Winterweizens, werden im eigenen Betrieb als Futtermittel eingesetzt. Als Futterpflanzen werden außerdem Silomais, Luzerne und Ackergras kultiviert. Im Betrieb arbeiten im Ackerbau und der Viehaltung 40 Mitarbeiter, dazu werden 2 Lehrlinge ausgebildet. Die Vielfältigkeit und die hervorragende Struktur dieses Betriebes beeindruckte alle sehr und so wurde auf der Fahrt zum Mittagessen viel diskutiert.

Das Restaurant "Das Günthers" in Rudolstadt gehört zum Schloss Heidecksburg, von dem aus man einen grandiosen Blick auf die Stadt hat. Gestärkt fuhren wir weiter nach Erfurt. Hier gab es für die Gruppe viel zu sehen. Zwei Stadführer zeigten die Sehenswürdigkeiten. Im Erfurter Dom, der auf das 8. Jahrhundert zurückgeht, wurde der theologische Urheber der Reformation, Martin Luther, zum Priester geweiht. Neben dem Dom befindet sich die gotische Severikirche. Im Augustinerkloster lebte Martin Luther als Mönch. Auf der Krämerbrücke über der Gera befinden sich eindrucksvolle mittelalterliche Häuser und Läden. So eine Stadtführung macht hungrig und durstig. Beim gemütlichen Beisammensein im Gewölbekeller gab es neben dem guten Essen viele interessante Gespräche. Abends im Hotel dann der Höhepunkt – ein DJ sorgte für heiße Rhythmen und Stimmung. Dank meiner Informanten war ich fast live beim Tanzabend mit dabei. Einige schwangen das Tanzbein bis früh am morgen.

Was wäre eine Besuch in Oberhof ohne die Besichtigung der Winter­sport­stätten. Deshalb stand am Samstagmorgen der Besuch der Rennschlitten- und Bobbahn sowie der Schanzenanlage an. Weltmeisterschaften, Weltcups, internationale und nationale Wettkämpfe sowie die zahlreichen Erfolge der Wintersportler haben Oberhofs Ruf als Wintersportzentrum geprägt. Die Rennschlitten- und Bobbahn Oberhof wurde 1971 als zweiter künstlich vereisbarer Eiskanal der Welt eingeweiht. Nach mehreren Umbauten beträgt die Gesamtlänge jetzt 1.354,5 m. Bis zu 15 rasante Kurven, bei einem Höhenunterschied von fast 100 Metern, können durch­fahren werden.Im Anschluss besuchten wir das Waffenmuseum in Suhl. Dies bietet einen einzigartigen Einblick in eine fast 600-jährige Geschichte der Suhler Fertigung von Handfeuerwaffen. Das Museum zeigt in fünf Kernbereichen, welche unter anderem alle Varianten von Jagd-Sport- und Militärwaffen beinhaltet, über 460 Waffen und Exponate. Neben der regulären Waffenausstellung wurden auch die Waffen der Frauen näher beleuchtet, was zu großem Erstaunen bei einigen Teilnehmern sorgte.

Nach so viel Kultur wurde es Zeit endlich wieder Schafe zu sehen und das kann man wirklich gut in der Schäferei Otto in Suhl. Schäfermeister Jens Uwe Otto begrüßte die Truppe sehr herzlich und fuhr mit uns über einen Waldweg zur ersten Herde mit etwa 500 Tieren, die 4-6 Wochen den Hang abweiden sollen. Hier genossen wir den Blick auf die Herde und auf die schöne Landschaft. Eine zweite Herde mit 270 Schafen, die zu dem Zeit­punkt lammen sollte, wird am Stall gehalten. Insgesamt gibt es drei Lamm­zeiten auf dem Betrieb, 01.04-15.05. , 01.08.-15.09 und im Dezember. Bei der Winterlammung kann dabei ein Ablammergebnis von 1,8 und bei der Herbstlammung von 1,4 erreicht werden. Jens Uwe Otto züchtet erfolg­reich Merinolandschafe. Mit einem Augenzwinkern berichtet er uns , daß bei dieser Rasse die Ohren das teuerste sind, da die Käufer sehr viel Wert darauf legen und sie so den Preis mitbestimmen. Um den Betrieb noch besser kennenzulernen, hatte Jens Uwe Otto eine Diashow vorbereitet und so erfuhren wir, dass der Betrieb 1991 mit 220 Schafen gegründet wurde. Heute sind neben dem Betriebsleiter und seiner Frau 2 Schäfer und 1 Lehrling dort beschäftigt. Die Thüringer Regelungen fordern die Erfassung des Zuchtwertteils Fleisch­leistung im Rahmen einer Nachkommenschafts-, Geschwister- und Eigenleistungsprüfung und eine Eigenleistungsprüfung wachsender Jung­böcke bezüglich Lebendmasseentwicklung, Wollqualität, äußerer Erschei­nung und Eignung zur Landschaftspflege. Diese Prüfungen erfolgen für ca. 80 % der zu körenden Jungböcke jeden Jahrgangs im Rahmen einer Stationsprüfung. Seit November 2001 findet diese Leistungsprüfung beim Schaf in Thüringen, im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Landwirt­schaft, Naturschutz und Umwelt, in der Prüfstation der Thüringer Lehr-, Prüf- und Versuchsgut GmbH in Weimar Schöndorf statt. Nach der Betriebsbesichtigung und der Diashow ging es in den gemütlichen Teil des Abends über. Jens Uwe Otto und seine Familie kredenzten uns ein Lammessen, dass uns alle aus den Schuhen riss. Dank der überwälti­genden Gastfreundschaft fühlten wir uns so wohl, dass wir am liebsten noch viel länger geblieben wären. Aber irgendwann mussten wir uns verabschieden und zurück ins Hotel fahren.

Am Sonntag machten wir uns auf den Weg zurück nach Schleswig-Holstein. Auf der Heimtour besuchten wir aber dann noch die geschichts­trächtige Wartburg. Sie thront über dem thüringischen Eisenach. In ihr spiegeln sich eindrucksvoll 1000 Jahre deutscher Geschichte wieder. Der Sage nach wurde sie im Jahre 1067 gegründet. Das aus dem 12. Jahr­hundert erhaltene Hauptgebäude zeigt immer noch die spätromanische Baukunst. Zudem ist sie die erste deutsche Burg, die in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen wurde. Der landgräfliche Hauptsitz war ein weitgerühmter Musenhof, an dem alle schönen Künste gepflegt wurden. Neben Liedern von Walther von der Vogelweide entstanden in der Wartburg Dichtungen von Wolfram von Eschenbach und sie war aber ebenso Wohn- und Wirkungsstätte der heiligen Elisabeth. Berühmt wurde sie aber vor allem durch einen Gast - Martin Luther der während seines Exil, hier das Neue Testament übersetzte.

Mit vielen neuen Eindrücken, Bildern einer wunderschönen Landschaft und erlebnisreichen Geschichten ging es dann wieder nach Hause.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei allen Betrieben, dass sie uns die Stalltüren geöffnte haben und uns einen Einblick in ihre Betriebe gewährt haben. Die herzliche Gastfreundschaft, die guten Gespräche und die tollen Betriebe werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. Besondere Dank gilt Arno Rudolph und seinem Team, die nicht nur die Tour im Vorfeld organisiert haben, sondern auch während der Fahrt immer Ansprechpartner vor Ort waren. Dies war auch ein Grund, warum wir uns so gut aufgenommen gefühlt haben. Bei Henning bedanke ich mich, dass er die Reiseleitung übernommen hat und bei Edda, dass sie so fleißig Protokoll geführt hat!

Blauzungenkrankheit: Eliten in Alsfeld/Hilders abgesagt

Die Eliteauktion für Jährlingsböcke der Rassen Schwarzköpfiges Fleischschaf und Suffolkschaf am 15./16. März 2019 in Alsfeld sowie die überregionale Absatzveranstaltung für Rhön- und Coburger Fuchsschafböcke am 13. April 2019 in Hilders mussten wegen der Blauzungenkrankheit abgesagt werden. Mecklenburg- Vorpommern hat sich dankenswerterweise bereit erklärt ihre Auktion am 23.03.2019 im Vermarktungszentrum der RinderAllianz in Karow (Zarchliner Str.7, 19395 Plau am See) für die Schleswig-Holsteinischen und Niedersächsischen Elite-Tiere zu öffnen. Von diesem tollen Angebot wird unser Züchter Michael Dohrn Gebrauch machen und seine Tiere nun dort ausstellen. An dieser Stelle wünschen wir ihm und seinen Böcken viel Erfolg!

Um den Züchtern eine alternative Vermarktungsmöglichkeit zu bieten, plant der Hessiche Landesverband für Mitte Juni, in Alsfeld – Pferdezentrum - eine Auktion durchzuführen. Hier können die ursprünglich für die Absatzveranstaltung in Hilders vorgesehenen RHO- und COF-Böcke aufgetrieben werden. Diese Böcke benötigen dafür aber auch einen vollständigen BT-Impfschutz. An dieser Alternativ-Veranstaltung wird Nicole Potyka mit Rhönschafböcken für Hamburg und Schleswig-Holstein teilnehmen. Für diese Premiere wünschen wir Ihr ebenfalls viel Erfolg.

Hintergrundinformationen zur Blauzungenkrankheit:

Am 12. Dezember 2018 wurde in Deutschland der Ausbruch von BTV-8 in einem Rinderbestand in Ottersweier (Baden-Württemberg) gemeldet. Zwei klinisch gesunde Rinder wurden im Rahmen einer routinemäßig durch­geführten Untersuchung positiv getestet, wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) bekannt gab. Der Betrieb bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Das um den Ausbruchsbetrieb eingerichtete Restriktionsgebiet mit 150 km Mindestradius umfasst Baden-Württemberg und das Saarland vollständig sowie das südliche Hessen und Teile von Rheinland-Pfalz. Seit Jahresbeginn hat es in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland neue Fälle der Blauzungen­krankheit mit dem Virus vom Serotyp 8 (BTV-8) gegeben. Um jeden Ausbruchs­betrieb muss eine Sperrzone mit einem Radius von 150 km eingerichtet werden. Dies hat zu einer Ausweitung von Sperrzonen in benachbarten Bundesländern geführt. Von den Sperrgebieten sind neben Baden-Württemberg, Saarland und Rheinland-Pfalz auch Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bayern betroffen. Empfängliche Tiere (Rinder, Schafe, Ziegen und gehaltene Wiederkäuer) dürfen in und aus diesen Gebieten nur unter Auflagen verbracht werden.

Geimpfte Tiere dürfen aus der Restriktionszone dann verbracht werden, wenn sie entsprechend der Herstellerangaben mit einem inaktivierten Blauzungen­impfstoff, der vor dem in der Region zirkulierenden Serotyp schützt, immunisiert wurden und über einen entsprechenden Immunschutz verfügen. Dazu muss die Grundimmunisierung mindestens 60 Tage vor dem Verbringen abgeschlossen sein und die Tiere müssen in den vom Hersteller empfohlenen Intervallen wiederholt immunisiert worden sein. Dies ist entsprechend in der HI-Tier Datenbank zu dokumentieren.

In der Stellungnahme zur aktuellen BTV-Situation der ständigen Impfkom­mission Veterinärmedizin (StIKo Vet) am Friedrich-Loeffler-Institut vom 28.01.2019 wird darauf hingewiesen, dass es neben weiteren Ausbrüchen von BTV-8 mittelfristig auch zum Nachweis von BTV vom Serotyp 4 kommen wird. Tierhaltern wird daher empfohlen, ihre Rinder, Schafe und Ziegen gegen BTV-8 und BTV-4 impfen zu lassen. Die Erfahrungen aus Frankreich und der Schweiz zeigen, dass ohne eine flächendeckende Impfung eine weitere Ausbreitung der Blauzungenkrankheit wahrscheinlich ist. Das Risiko einer Übertragung durch Gnitzen in der kalten Jahreszeit wird jedoch als gering eingeschätzt. In Deutschland ist eine freiwillige Impfung empfänglicher Wiederkäuer möglich. Hierzu ist jedoch die Genehmigung der zuständigen Behörde (Veterinäramt) notwendig.

Impfstoffe gegen BTV-8 sind aktuell in Deutschland verfügbar. Die konkrete Verfügbarkeit der einzelnen Impfstoffe und Angaben zu den Immunisierungsschemata sind bei den Herstellern bzw. Vertreibern zu erfragen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite der Ständigen Impfkommission des FLI. Die aktuellen Zulassungen sind auf der Internetseite des Paul-Ehrlich-Institutes zu finden: www.pei.de/DE/infos/tieraerzte/tierarzneimittel/tierarzneimittel-node.html

BT-Impfstoff bald wieder verfügbar

Bis voraussichtlich Ende Mai wird die Firma MSD Tiergesundheit in mehre­ren Chargen große Impfstoffmengen erhalten. Bestellungen für die nächsten Lieferungen – geplant für Anfang März 2019 – werden derzeit wieder angenommen. Seit der Rückkehr der Blauzungenerkrankung nach Deutschland im Dezember 2018 ist die Nachfrage nach BTV-Impfstoffen inner­halb kürzester Zeit um ein Vielfaches gestiegen. Angesichts des Risikos einer Ausbreitung der BTV-Erkrankung aus benachbarten Ländern hielt MSD zum Zeitpunkt des erneuten Ausbruchs Ende 2018 bereits eine größere Menge Impfstoff vorrätig. Dadurch konnten erste Impfmaßnahmen abgefedert werden. Nach dem Ausbruch der Erkrankung im Dezember 2018 in Baden-Württemberg reichte die Impfstoffmenge jedoch nicht aus, um den erheblich gestiegenen Marktbedarf vollständig abzudecken. Dr. Stefan von Rüden, Leiter Bereich Nutztiere von MSD Tiergesundheit, erklärt dazu: „Die Impfstoffherstellung erfordert sehr lange Vorlaufzeiten. Auf einen akuten Mehrbedarf kann daher nur mit mehrmonatiger Verzögerung reagiert werden.“


Projekt Wirtschaflichkeit läuft

Während der Internationalen Grünen Woche fand am 23. Januar 2019 im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft die Frühjahrssitzung des VDL-Arbeitskreises Wirtschaftlichkeit statt.

Eingeladen hatte der Arbeitskreisvorsitzende Werner Neumann, Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit der Fachlichen Leiterin des Arbeitskreises Janine Bruser, Schleswig-Holstein. Die Sitzungsleitung hatte stellvertretend der VDL-Vorsitzende Jürgen Lückhoff für Werner Neumann übernommen. Mit den VDL-Arbeitskreisen werden wichtige „schafwirtschaftlich“ relevante Themen­felder mit aktiver Beteiligung von Vertretern aller VDL-Mitgliedsverbände bearbeitet, so auch das Thema Beutegreifer. Vor einigen Jahren wurde mit dem VDL-Arbeitskreis Wirtschaftlichkeit gemeinsam mit Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) die Berechnung der Wirtschaftlichkeit und die erforderlichen Kostenerstattungen für die land­schafts­pflegerische Leistung mit Schafen am Beispiel verschiedener Biotoptypen berechnet – ein wichtiges Nachschlagewerk für so manches Agrarumweltprogramm in den einzelnen Bundesländern. Ein Thema, das bei der Arbeitskreissitzung im Januar behandelt wurde, war der aktuelle Sachstand zum Projekt Wirtschaftlichkeit in der Lammfleischerzeugung, dass dankenswerterweise von der Landwirtschaftlichen Rentenbank finanziell unterstützt wird. Eingebunden in das Projekt ist Prof. Stanislaus von Korn, der hier die wissenschaftliche Abdeckung sicherstellt. Bislang werden die regional von Dritten erhobenen Daten und deren Auswer­tungen hinsichtlich der Ergebnisse zusammengetragen und miteinander verglichen. Hinzu kommt erfreulicherweise die Nutzbarkeit von Test­betriebs­ergebnissen, was unter Federführung des Bundes­ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) organisiert wird. Die Gesamt­auswertung der Ergebnisse soll im Rahmen der nächsten Sitzung stattfinden. Im Wirtschaftsjahr 2016/17 nahmen 60 spezialisierte Schaf­betriebe im Haupt- und Nebenerwerb am Testbetriebsnetz teil. Eines der Projektziele ist es, die unterschiedlichen Daten zusammenzuführen und zu entscheiden, ob und in welchem Umfange weitere Daten erhoben werden sollen, so beispielsweise in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen, wo bislang noch wenig Daten aus der Schafwirtschaft erhoben und ausgewertet werden. Mit dem Projekt werden zukünftig regelmäßig belastbare Daten aus Praxisbetrieben vorliegen, die Auskunft über die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation der Branche geben. Das ist sehr wichtig, um damit die Forderungen der Vereinigung Deutscher Landes­schafzuchtverbände (VDL) und der Landesverbände durch tragfähige Argumente zu untermauern. Weiteres Thema war die inhaltliche Abstimmung eines VDL-Forderungskataloges zur Zukunftssicherung der Schaf- und Ziegenhaltung. Es handelt sich hierbei um ein internes Papier für die VDL und ihrer Mitgliedsverbände. Es soll als Grundlage für Gespräche in allen Bundesländern dienen, damit alle „mit der gleichen Sprache sprechen“. Die Landesverbände können in ihrem Bundesland unterschiedliche Gewichtungen der einzelnen Positionen vornehmen. Auf Bundesebene soll der Forderungskatalog dazu führen, dass alle die gleiche Position einnehmen. Insgesamt war es wieder eine effiziente Sitzung, die zeigte, wie wichtig eine Teilnahme aller VDL-Mitglieds­verbände bei so einem wichtigen Thema ist.

WDL-Film zur Situation in der Schafhaltung

Die Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch (WDL) lässt einen Film zur Darstellung der Situation in der Schafhaltung in Deutschland produzieren.

Eine entsprechend erfahrene Firma wurde hierfür auf Vorschlag des WDL-Vorstandsmitgliedes Johann Nesges eingebunden. Der Film zeigt die Entwicklung der Schafhaltung in den letzten Jahren, die momentane Situation sowie die vielfältigen Leistungen der Schafhaltung – unterlegt mit Interviews mit Schafhaltern aus verschiedenen Bundesländern. Es werden Argumente geliefert, die nach­drücklich begründen, weshalb die Schafhaltung für unsere Gesellschaft unverzichtbar ist. Natürlich werden auch die aktuellen Sorgen und Probleme der Schafhaltung dargestellt. Betroffene Schafhalter berichten, weshalb sie ihre Schafhaltung beendet haben bzw. beenden mussten. Hier werden die politischen Entscheidungsträger auf Bundes- wie auf Landesebene angesprochen und zur Problemlösung angehalten. Doch soll nicht nur alles kritisch oder pessimistisch betrachtet werden. Der Film stellt gute Beispiele dar, die zeigen, dass unsere heimische Schafhaltung traditionell und gleichzeitig modern und wirtschaftlich aufgestellt ist, dass sie von engagierten Schafhalterinnen und Schafhaltern betrieben wird, dass sie auch Ausbildungsplätze anbietet, dass sie Küstenschutz und Landschaftspflege mit Freude betreibt und hervorragendes Lammfleisch erzeugt. Das heimische Lammfleisch wird in auf die Wünsche der Verbraucher angepassten Zuschnitten verpackt und ist sowohl im Einzelhandel als auch bei Direktvermarktern erhältlich. Zur Einschätzung und Wertschätzung des hochwertigen Lammfleisches kommt in dem Film ein erfahrener Koch zu Wort, der das Verbraucherverhalten und die zunehmende Bereitschaft zum Genuss hochwertiger Produkte vorstellt. All diese Schritte – von der Weide bis zum Teller – haben ihren Preis. Auch darüber informiert der Film. WDL Der Film soll bei dem für 2019 geplanten Parlamentarischen Abend vorgeführt werden. Anschließend steht er den WDL- und VDL-Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung.


Schäfereikalender 2019

Der neue Schäfereikalender 2019 ist da. Der Schäfereikalender ist für jeden Schäfer (und auch Ziegenhalter) ein nützlicher Begleiter durch das Jahr. Es empfiehlt sich eine rasche Bestellung. Der Kalender kann in der Geschäftsstelle bestellt (Tel.: 0431/332608) werden.

Erfolgreiche Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Schleswig-Holsteinischer Schafzüchter e.V.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Schleswig-Holsteinischer Schafzüchter e.V. fand am 19.Mai in Rendsburg statt. Da die Versammlung zum ersten Mal im Hotel "Pelli Hof" abgehalten wurde,...[mehr]


Blauzungenimpfung 2010

Die Impfpflicht gegen die Blauzungenkrankheit ist ab 2010 aufgehoben. Demnach wird es den Schaf- Ziegen- und Rinderbetrieben in Deutschland in diesem Jahr freistehen, ob sie ihre Tiere impfen lasen oder nicht. Es gibt viele...[mehr]


Elektronische Kennzeichnung eingeführt

Die ersten Schafe in Schleswig- Holstein werden zur Zeit gemäß der Viehverkehrsordnung mit den neuen elektronischen Ohrmarken versehen. Der Landesverband sowie die VDL versuchen weiterhin mit Nachdruck, die verpflichtende...[mehr]


Erfolgreiche Bundeslandschafschau in Berlin

Das Jahr 2010 begann gleich mit einem züchterischen Höhepunkt, der 4. Bundeslandschafschau im Rahmen der Grünen Woche in Berlin. Vom 22. bis 23. Januar wurden die besten Schafe und Böcke aus 25 Landschafrassen gewählt. Auch...[mehr]


Letzter Stand zur Elektronischen Kennzeichnung von Schafen und Ziegen

Die EU-Verwaltung beharrt noch immer auf der verpflichtenden Einführung der elektronischen Kennzeichnung für Schafe und Ziegen ab dem 01. Januar 2010. Die Forderung der Schafhalter nach einem Verzicht auf die verpflichtende...[mehr]


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