Coburger Fuchsschaf

Rassetypische Merkmale
Diese Landschafrasse ist ursprünglich in vielen Mittelgebirgsregionen Deutschlands beheimatet gewesen (z. B. Coburger Füchse, Oberpfälzer Füchse, Westerwälder Füchse, Eifeler Füchse).
Das Coburger Fuchsschaf ist ein mittelgroßes Schaf, mit hornlosem, schmalem Kopf, der bis hinter die Ohren unbewollt ist, von goldgelber bis rotbrauner Farbe. Eine leichte Ramsnase ist möglich.
Die Beine sind unbewollt und von gleicher Farbe wie der Kopf. Die Hinterbeinstellung ist leicht gewinkelt. Die lange Schlichtwolle liegt im CD-Bereich.
Das Vlies der neugeborenen Lämmer ist rotbraun und hellt mit zunehmendem Alter auf, wird aber auch bei erwachsenen Tieren in der Regel nicht ganz weiß. Für die unterschiedlichen Typen ist ein goldener bis rotbrauner Schimmer in der Wolle kennzeichnend („Goldenes Vlies“).
Die Coburger Fuchsschafe verfügen über eine lange Brunstsaison. Die erste Zulassung ist im Alter von 12 bis 18 Monaten möglich.

Zuchtziel
Züchtung eines widerstandsfähigen, genügsamen, pferchfähigen Landschafes mit besonderer Eignung zur Koppel- und Hütehaltung in den rauen Mittelgebirgslagen. Erhaltung der regionalen Rasseschläge.

Leistungsangaben

Körper-Gewicht (kg)

Vlies-Gewicht (kg)

Ablammergebnis (%)

Altböcke

80 – 100

4,0 – 5,0


Jährlingsböcke

50 – 70



Lammböcke




Mutterschafe

55 – 75

3,0 – 4,0

130 – 180

Jährlingsschafe

45 – 55



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